News & Aktuelles von Bärbel Bas

Montag, 25. Juni 2018

Projekt für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen startet in Duisburg

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird bis Ende 2020 das Projekt der "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung" für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Duisburg mit rund 518.000 Euro fördern. Das ist eine tolle Nachricht für Duisburg, die ich dem Paritätischen Wohlfahrtsverband heute überbringen konnte.

Im Bundestag haben wir uns intensiv mit dem Bundesteilhabegesetz beschäftigt und u.a. diese Fördermaßnahmen des Bundes beschlossen. Es ist großartig, dass Duisburg jetzt ein niedrigschwelliges, unabhängiges und unentgeltliches Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen bekommt. Wir wollen die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Menschen stärken.

Die Beratung umfasst dabei verschiedene Teilhabebeeinträchtigungen und alle Themen des Sozialgesetzbuches. "Wir gehen auch in die Bereiche, wo Menschen bislang keine Hilfe bekommen haben, dabei ist uns wichtig, dass trägerneutral und zielgruppenübergreifend beraten wird", so Manfred Berns, Kreisgruppenvorsitzender des Paritätischen in Duisburg.

Dieses niederschwellige Angebot ist für die Ratsuchenden unabhängig und unentgeltlich. "Die Ratsuchenden haben mehrere Möglichkeiten uns zu kontaktieren. Dies kann sowohl persönlich vor Ort in einem Beratungsbüro sein, aber auch der telefonische und schriftliche Kontakt ist möglich. Bei Immobilität können wir natürlich auch einen Termin zu Hause vereinbaren", ergänzt Mehmet Ali Öztoprak, Geschäftsführer des Paritätischen in Duisburg.

Das BTHG bringt viele substantielle Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen. Damit diese Verbesserungen genutzt werden können, sind Beratung und Begleitung nötig. Und das am besten auch und gerade durch Menschen mit eigenen Erfahrungen von Behinderungen. Ein Augenmerk liegt deshalb auf dem so genannten Peer Counseling, der Beratung von Betroffenen für Betroffene.

„Die Duisburger Selbsthilfekontaktstelle zeigt, wie trägerneutral und zielgruppenübergreifend beraten werden kann. Unsere Zielsetzung ist, eine Anbindung herzustellen, die Einbindung Betroffener in die Beratung (Peerberatung), bei allen Behinderungsarten anzubieten, sowie vorhandene Kompetenzen der Duisburger Träger zu nutzen“ so Mehmet Ali Öztoprak, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Duisburg.

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