News & Aktuelles von Bärbel Bas

Freitag, 29. Juni 2018

Neue Stellen für Sanierung von Schleusen müssen ins Ruhrgebiet

Die Wasser- und Schifffahrtverwaltung im Ruhrgebiet muss deutlich gestärkt werden. Mit dem Haushalt 2018 ist ein guter Anfang gemacht. Das Ergebnis der Bereinigungssitzung des Bundestags-Haushaltsausschuss ist klar: Der Bund kann 25 zusätzliche Stellen für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung schaffen. Gemeinsam mit meinem Duisburger Kollegen Özdemir sowie dem Sprecher der SPD-Ruhrgebietsabgeordneten, Michael Groß, fordern wir jetzt in einem gemeinsamen Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, einen Großteil der Planstellen dem Bedarf entsprechend ins Ruhrgebiet zu entsenden.

Die Schleusen und Wehranlagen im Ruhrgebiet laufen seit Jahrzehnten auf Verschleiß. Dadurch wird nicht nur ein reibungsloser Schiffsverkehr gefährdet, der für viele Industrieunternehmen im Ruhrgebiet überlebenswichtig ist. Darüber hinaus werden die dort arbeitenden Menschen auf Dauer unnötigen Gefahren ausgesetzt. Wir fordern den Bundesverkehrsminister ausdrücklich auf, unverzüglich aktiv zu werden und insbesondere dem Bedarf der Schleuse in Meiderich gerecht zu werden.

 
Jetzt muss der Investitionsstau der letzten Jahrzehnte durchbrochen werden und die Planstellen dort eingesetzt werden, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Wir werden an dem Thema dranbleiben, denn wir brauchen dringend ein Infrastrukturprogramm Wasserstraße im Ruhrgebiet. Minister Scheuer muss dafür sorgen, dass die dringend nötigen Gelder auch wirklich in Duisburg ankommen.

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