Leas News

Mein Name ist Lea Knüpper. Ich bin 15 Jahre alt und ich habe dieses Jahr die Ehre, als Juniorbotschafterin 2018/19  im Rahmen des Parlamentarischen- Patenschafts- Programms, kurz PPP, für ein Jahr in der USA in einer Gastfamilie zu leben und dort eine amerikanische Highschool zu besuchen. Durch diesen Blog möchte ich meine Erlebnisse und Erfahrungen, die ich in diesem spannenden Jahr mache, mit euch teilen und euch vielleicht auch helfen die Entscheidung für das PPP zu treffen!

Ich bin jetzt seit knapp einem Monat, nämlich dem 2. August in den USA. Ich lebe in einer Gastfamilie im Staat Virginia in dem kleinen aber sehr süßen Ort Mineral, circa 2 Stunden von Washington D.C entfernt. Meine Gastfamilie besteht aus meinen Gasteltern Amy und Brent und meinen kleinen Gastgeschwistern Delaney und Sydney. Ich bin überglücklich mit meiner Gastfamilie und fühle mich extrem wohl hier. Ich wurde total herzlich empfangen und habe schon viele Freunde und die Familie meiner Gastfamilie kennengelernt. Ich lebe zwar eher in einer sehr kleinen Stadt, das Gute ist aber, dass man zu den drei größeren Städten drum herum (Fredericksburg, Richmond, Charlottesville) nicht länger als 45 Minuten fährt.

Nach meiner Ankunft hatte ich noch circa eine Woche Ferien. In dieser Woche hat mir meine Gastfamilie neben Richmond, der Hauptstadt Virginias, auch Louisa gezeigt, was hier die nächst ‚größere‘ (wenn man es überhaupt so nennen kann :)) Stadt ist. Ich war auf einer echten amerikanischen Babyshower-Party, war in einem original Drive-In Kino, habe meine ersten 3 von 25 Community-Service-Stunden gesammelt, die vom PPP vorgegeben werden. Die Community-Service- Stunden muss jeder Stipendiat sammeln und sie dienen dazu, der Gemeinschaft, in der man lebt, und den Leuten in der Umgebung zu helfen. Und meiner Meinung nach ist es für die Möglichkeit die ich hier bekomme eine sehr kleine Bitte :)  

Das bisher coolste war der Besuch bei meinem ersten Footballspiel, weil es einfach so typisch amerikanisch und spannend war. Und obwohl ich die Footballregeln immer noch nicht verstanden habe (ich gebe mir die größte Mühe !:)) war es einfach ein unfassbar schöner Abend!

Jeden Sonntag fahre ich mit meiner Gastfamilie zu einem amerikanischen Gottesdienst. Und mit amerikanisch meine ich mit Band, viel Gesang und Tanz, was für mich echt super anders und komisch am Anfang war. Aber auch super interessant! Obwohl meine Familie meinte, dass nicht jeder Gottesdienst hier so ist. Außerdem hatte ich auch schon die Gelegenheit sowohl mit meinen Gasteltern als auch mit Freunden über Politik zu reden, was wirklich spannend ist, obwohl es keine wirklich einstimmige Meinung gibt, aber vielleicht habe ich ja in den nächsten Wochen noch mehr Gelegenheiten und bekomme hoffentlich ein klareres Bild!

Am 9.August hatte ich dann meinen ersten Schultag und ich war echt mega aufgeregt, aber auf eine gute Art, also eher Vorfreude auf die Schule. Und ich muss sagen, ich hab‘ immer noch diese Vorfreude morgens bevor ich in den gelben Bus zur Schule einsteige und mich schon auf meine Freunde freue, die ich in den letzten Wochen bisher kennengelernt habe.

Der Unterricht ist echt interessant und klar war es am Anfang schwer alles zu verstehen, aber ich merke dass das langsam immer besser wird und die Lehrer helfen so gut sie können (mein Tipp, nehmt euch für die ersten Wochen ein kleines Wörterbuch mit, das ist echt hilfreich ;) ). Was ich besonders gut finde ist, dass in jedem Klassenraum Computer vorhanden sind und auch Tests oder Aufsätze schreibe ich meistens am Computer, was ich echt mega cool und viel organisierter finde. 

Der Unterricht generell kommt meiner Meinung nach nicht wirklich an das deutsche Niveau ran, man kann aber immer höhere Kurse wählen oder die gewonnene Zeit, die man nicht mit Hausaufgaben und Lernen verbringt, mit Freunden und der Familie verbringen!

In einigen Tagen sind auch schon die ersten Treffen der Schulclubs und ich freu mich schon mega darauf, die Leute in meinem ‚International Club‘ kennenzulernen, in dem ich nicht nur mehr über die amerikanische sondern auch noch zusätzlich etwas über andere Kulturen lerne.

Mit meiner Gastfamilie habe ich schon viele Ausflüge und kürzere Reisen geplant und ich freu mich auch schon auf den Ausflug nach Washington D.C, organisiert durch das PPP.

Liebe Grüße und bis bald!

Lea

 

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